Scharbeutz/Gleschendorf ist eine Gemeinde im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein.

 

Gleschendorf

Gleschendorf gehört zur Gemeinde Scharbeutz und ist nur wenige Kilometer vom Ostseestrand entfernt absolut ruhig gelegen. Der Ort ist mit der über 850 Jahre alten Feldsteinkirche ein zentrales Kirchdorf. Die Kirche ist regelmäßiger Veranstaltungsort von Musikkonzerten. 

 

Der Ortsteil von Scharbeutz bietet ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. Geführte Radtouren zählen hier ebenso dazu wie Wanderungen durch das Waldgebiet “Kammer”. Im Kammerwaldkönnen Besucher zudem ihre Geschicklichkeit beim Klettern im Hochseilgarten beweisen. 

 

Geschichtlich Interessierte können auf dem Fischereilehrpfad mehr über die lange Tradition des Fischfangs in der Lübecker Bucht erfahren. Optimale Erholung in Gleschendorf versprechen ein Spaziergang oder eine Runde Joggen durch den Strandwald oder ein Besuch des Strandtheaters

 

 

 

Ihr Domizil für einen entspannten Urlaub an der Ostsee.

 

 

Geographische Lage 

Scharbeutz liegt unmittelbar an der Lübecker Bucht der Ostseeküste Schleswig-Holsteins. Landschaftlich gehört das Gebiet zum glazialen Östlichen Hügelland.

 

Nachbargemeinden 

– Süsel im Norden

– Sierksdorf im Nordosten

– Timmendorfer Strand im Südosten

– Ratekau im Süden

– Stockelsdorf im Südwesten

– Ahrensbök im Westen

 

Gemeindegliederung 

Die Großgemeinde Scharbeutz besteht aus zehn Dorfschaften: den beiden Hauptorten Scharbeutz und Pönitz, dem Kirchdorf Gleschendorf sowie den Orten Haffkrug, Gronenberg, Klingberg, Sarkwitz, Schulendorf, Schürsdorf und Wulfsdorf.

 

Geschichte 

Slawische Vorläufersiedlungen des Ortes bestanden schon vor mehr als 1000 Jahren. Der Name Scharbeutz geht auf das slawische Dorf Scorbuze oder Schoreboce zurück. Diese Bezeichnung heißt so viel wie *der Hof des Skorobyc*; letztgenannter Name zerfällt in die Teile skorz (slaw. *schnell, flink*) und bytz (slaw. *sein, bestehen*). Unter Graf Adolf II. von Schauenburg und Holstein fanden ab 1150 Landnahmen durch die Friesen, Sachsen, Westfalen und Holsten statt. Erste urkundliche Erwähnung finden Pönitz 1221 als Penze, Scharbeutz 1271 als Scarbuce und Gleschendorf 1259 als Golesko. Im 15. Jahrhundert wurde der Raum von der Kartause Ahrensbök beherrscht, im 17. Jahrhundert von den Dänen beeinflusst; Staatsgüter, wie der Gronenberger Hof (errichtet 1408 in Nachfolge der Burg Snykrode / Snikrode), wurden gegründet. Erst im 19. Jahrhundert kam es im Küstenbereich zu einer eigenständigen Entwicklung. Im Jahre 1850 lebten in Scharbeutz weniger als 200 Menschen, Haffkrug hatte etwa 200 und Gleschendorf etwa 300 Einwohner. In Haffkrug entwickelte sich ab 1812, in Scharbeutz ab 1837 der Badetourismus. Trotzdem wurde das Elisabethbad in Haffkrug erst 1840, das Augustusbad in Scharbeutz erst 1850 durch den Hamburger Kaufmann Charles Kelley fertiggestellt.[2] (Die Geschichte der Gemeinde wird anschaulich und umfangreich im Museum für Regionalgeschichte des Heimatvereins in Pönitz dargestellt.) Bis zum Groß-Hamburg-Gesetz gehörte das heutige Gemeindegebiet zum Land Oldenburg. Am 3. Mai 1945 wurden vor der Küste von Scharbeutz die Cap Arcona und die Deutschland IV durch britische Luftangriffe versenkt. Dabei starben 7.000 Menschen, die meisten davon Häftlinge des KZ Neuengamme. (Auch zu dem Ereignis sind im Museum in Pönitz zahlreiche Fundstücke und Fotos ausgestellt.) In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Haffkrug durch Polen, Scharbeutz durch Großbritannien besetzt. Die Bevölkerungszahl hatte sich durch zahlreiche Flüchtlinge aus den Ostgebieten und dem Baltikum verdoppelt. Die Touristen blieben aus, eine Wiederbelebung setzte erst in den 1950er Jahren ein. Die heutige Großgemeinde Scharbeutz wurde als Zusammenschluss der Gemeinden Haffkrug-Scharbeutz und Gleschendorf im Zuge der Gebietsreform im Jahre 1974 gegründet.

 

Natur 

– 6,5 km feinsandiger Strand in den Ortsteilen Haffkrug und Scharbeutz

– Kurgebiet Pönitzer Seenplatte * Beginn der Holsteinischen Schweiz Scharbeutzer Heide

– ein abwechslungsreiches, hügeliges Mischwaldgebiet mit zum Teil sehr altem Bestand und einem großen und vollkommen eingezäunten Hundesauslauf

– Großer Pönitzer See

– Kleiner Pönitzer See

– Wennsee

– Taschensee mit Dänischem Kanal bei Gronenberg

– zahlreiche Hügelgräber und früh- und vorgeschichtliche Fundstätten

 

Freizeiteinrichtungen 

– Erlebnisbad Ostsee-Therme am Ortsausgang Richtung Timmendorfer Strand

– Kino Beach Club Wasserski direkt an der Seebrücke Scharbeutz Dünen

– Minigolf Minigolfanlage in Haffkrug (Kurpark)

 

Sport 

– Reitstall Friedrichshof

– Surfschulen während der Saison in Haffkrug und Scharbeutz

– Segelschule Sailing-Point

– Sportplätze und -hallen in mehreren Ortsteilen

– Tauch-Sport-Zentrum Scharbeutz

– Sportvereine (darunter der Ostseesportverein Scharbeutz e. V.; SVG

– Pönitz e. V. und der YCSO Yacht Club Scharbeutz Ostsee e. V.)

– Karate Dojo Yoshino e. V.

– Turnvereine

– TTS (Tennis Treff Scharbeutz)

– Wasserski/Wakeboard-Anlage *Blue Monkey Beachclub*

 

Bauwerke 

– Alte Wassermühle in Schulendorf

– Gutsanlage Gut Garkau in Klingberg von Bauhaus-Architekt Hugo Häring (erbaut 1922 bis 1926)

– Das hohe geschwungene Dach des ehemaligen Wellenbades ist ein markanter *Mittelpunkt* von Scharbeutz. Es steht direkt an der Strandpromenade.

 

Wirtschaft und Infrastruktur 

Scharbeutz ist ein beliebtes Strandbad und seit 1970 staatlich anerkanntes Seeheilbad. Im Jahre 2002 gehörte der Ort zu den zehn wichtigsten Zentren im Schleswig-Holsteinischen Fremdenverkehr. 45.314 Gäste, davon 1.366 (2,92 %) aus dem Ausland, buchten 292.468 Übernachtungen, der Ort verfügte über 3.940 Gästebetten. An der B 432/K 45, Fierthstraße, liegt das 26 ha große Gewerbegebiet Gleschendorf mit Sitz von rund 20 Firmen, unter anderem einem großen Zentrallager von Aldi GmbH & Co.KG und einem Frischelager der Bartels-Langness Handels GmbH.

 

Verkehr 

Das neue Empfangsgebäude des Scharbeutzer Bahnhofs Bahnhof Pönitz (Holst)Durch Scharbeutz führen die Bahnstrecke Lübeck*Puttgarden mit den Bahnhöfen Scharbeutz und Haffkrug sowie die Bahnstrecke Kiel*Lübeck mit dem Bahnhof Pönitz. Der Bahnhof Scharbeutz wurde zwischen 2003 und 2007 modernisiert. 2007 entstand am nördlichen Bahnsteigende ein neues Empfangsgebäude. Der Ort liegt unmittelbar an der Autobahn A 1. Die Bundesstraße 432, die in Scharbeutz endet, stellt eine Verbindung nach Bad Segeberg und Hamburg her. Über die B 76 (Lübeck*Kiel) werden die Seebäder der Lübecker Bucht und die Holsteinische Schweiz erschlossen. Derzeit wird die Strandallee südlich des Ortsteils Haffkrug modernisiert und die Düne betoniert, so dass in naher Zukunft damit zu rechnen ist, dass die teilweise unter dem Meeresspiegel liegenden Teile der Gemeinde (das ehemalige Haffkruger Haff) besser vor Überschwemmungen geschützt sind.

 

Persönlichkeiten 

Wolfgang de Boor (* 23. Februar 1917 in Schürsdorf), deutscher Psychiater, Professor für forensische Psychiatrie und Kriminologie Willi Lemke (* 19. August 1946 in Pönitz), deutscher Politiker (SPD) und Sport-Funktionär.

 

Berühmte Besucher 

Im Jahre 1852 besuchte Großherzog Paul Friedrich August von Oldenburg mit seinem Hofstaat von 30 Personen und Königin Amalie Maria von Griechenland Scharbeutz. Er kehrte mehrmals wieder. Albert Einstein besuchte Scharbeutz in den Sommern 1927 bis 1929 für jeweils einige Wochen.

 

Auszüge aus Wikipedia, Link http://de.wikipedia.org/wiki/Scharbeutz

 

Alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen sind jederzeit vorbehalten!

 

 

Möchten Sie den Tag am Strand verbringen? 

 

Fahren Sie in ca. 6 Minuten mit dem Auto nach Scharbeutz und flanieren Sie über die neue Dünenmeile mit netten Cafes und Restaurants (u.a. Gosch), Strandbars, Boutiquen, u.s.w. Seien Sie dort aktiv beim Dünengolf oder Parkgolf.